Barcelona

26. und 27. April 2026

Was schaut man sich an, wenn man nur anderthalb Tage Zeit für Barcelona hat? Ausgehend vom Viertel L’Eixample haben wir uns für einen Bummel durch die Altstadt hinunter zum Yachthafen entschieden, wo es unter anderem eine leckere Nudel-Paella im La Gavina gab – und für die älteren spanischen Damen am Nebentisch einen Joint, wenn mich meine Nase nicht trügte. Außerdem pilgerten wir um die Sagrada Família herum und spazierten durch den Park Güell. (Was für eine Gaudi, würde ich als kalauernder Bayer sagen.) Am Ende standen 28 Kilometer auf der Wanderuhr, die wir auch tatsächlich wandernd absolvierten, um die katalanische Metropole möglichst hautnah zu erleben. Zwischendurch und danach lungerten wir zusammen mit Spaniern, Engländern, Iren und Sarden in Cafés und Tapas-Bars herum, denn abgesehen von einem gigantischen Kirchenbauwerk mit unzähligen Türmen und Schnörkeln scheint Barcelona im Wesentlichen daraus zu bestehen. Schön war’s. Und laut.