reichard_vitenHolger Reichard

Holger Reichard wurde wie Anne Will oder Halle Berry 1966 geboren, hat aber mit diesen Frauen sonst nichts zu tun. Nach einer kaufmännischen Ausbildung arbeitete er drei Jahre lang als Lektor, Buchhersteller und Küchenhilfe bei der EinfallsReich Verlag und Werbeagentur GmbH in Braunschweig (Publikationen u.a. »Mach Schau! – Die Beatles in Hamburg« von Th. Schmidt und Th. Rehwagen). Außerdem war er Mitbegründer und -organisator des Braunschweiger SprachFestes (Aufgabenbereiche: Autorenlesungen und erste gesamtdeutsche Verlagsausstellung nach der Wende).

Es folgten 10 Lehr- und Wanderjahre als freier Werbetexter (im Auftrag von Agenturen u. a. tätig für den Archiv Verlag, Bosch Elektrowerkzeuge, Bühler GmbH, Provadis, Wilke Ficosa und Volkswagen), ein Seminar für Hörfunkredakteure sowie eine kurzzeitige Mitarbeit bei der Autorengruppe Nord des Film- und Medienbüros Niedersachsen.

Dann kam das Internet. Seit 2000 ist Reichard als Webdienstleister tätig. Neben der Arbeit für Agenturen und Unternehmen aus den unterschiedlichsten Bereichen betreute er von August 2003 bis November 2013 die deutschsprachige Website des amerikanischen Schriftstellers T.C. Boyle (www.tcboyle.de). Außerdem schreibt er Bücher für den Berliner Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf, z. B. »Das Lexikon der prominenten Selbstmörder« (2000, Mitarbeit), »111 Gründe, sich selbst zu lieben« (2009) und »Kerle im Klimakterium« (2012, mit Karsten Weyershausen). Hinzu kommen Veröffentlichungen in Magazinen, Anthologien und im WDR-Hörfunk.

In den letzten Jahren sammelte er Bühnenerfahrung, nicht nur mit seinen Büchern, sondern auch als Mitglied des Braunschweiger Lesebühnen-Ensembles »Bumsdorfer Auslese« (2009 – 2013).


weyershausen_vitenKarsten Weyershausen

Angefangen hatte alles mit einem eigenen Comic, den er während seiner Zeit als Zivildienstleistender im Selbstverlag herausgebracht hat. Danach kamen erste Angebote aus der Comic-Szene. Weyershausen brachte neun Piccolo-Hefte und ein Album der »Rottecker Katze« heraus. Daneben entstanden etliche Geschichten für diverse Comic-Magazine. Dazu arbeitete er verstärkt in der Werbung. Im Auftrag verschiedener Agenturen entwickelte er Sympathiefiguren für Lebensmittelverpackungen und Firmenlogos.

Während seiner Jahre als Mitherausgeber eines Stadtmagazins entstanden erste Cartoons für Bravo und Eulenspiegel. Seit 2000 gibt es die tägliche Cartoonserie »Weyershausens wunderbare Welt« (bis 2008 bei web.de, 1 & 1 und gmx.net), die seit 2009 bei arcor.de läuft. Außerdem kam mit dem »Lexikon der prominenten Selbstmörder« sein erstes Sachbuch im Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag heraus. 2001 folgte das »Lexikon der Idole« und im April 2004 »Das Astrid Lindgren Lexikon«. Als Drehbuchautor arbeitete er am Kurzfilm »Tödliche Roman(z)e« (2004), der auf mehreren Filmfestivals Preise gewann und mit dem Prädikat »Besonders wertvoll« ausgezeichnet wurde.

Im Lappan-Verlag erschienen die Cartoonbücher »Horst« (2005) und »Männer und andere Missverständnisse« (2007). Im Korsch-Verlag folgten 2011 zwei weitere Bände mit Cartoons. 2006 kam das Sachbuch »Schade, dass Du endlich weg bist!« heraus, 2009 folgte »111 Gründe, erwachsen zu werden«. Dazu erschienen seine Cartoons in mehreren Samplern und Ausstellungen. 2012 erschienen das Wimmelbuch »Lupi liebt Wolfsburg« und der Essayband »Kerle im Klimakterium«.

Winken jetzt Ruhm und Reichtum? Man weiß so wenig. Und sonst? Gescheiterter Tangotänzer, Guinnesstrinker, Möchtegernsegler und Handy-Hasser. Fortsetzung folgt!

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