slf_buehneStadt. Land. Flucht. Kuhmist oder Kohlenmonoxid?

Auch wenn viele Menschen einen Lebensplan aufstellen, die Mehrheit von uns lässt sich treiben, wie ein Blatt im Wind. Unser Wohnort hängt oft vom Job ab, unsere Beziehungen vom Zufall. Manch einer, der sein Glück in der Ferne suchen wollte, schaffte es lediglich zwei Straßen weiter, während andere der Karriere wegen um die Welt reisen, obwohl sie eigentlich viel lieber an einem Ort leben würden, wo Jeder Jeden kennt.

Was ist die ideale Lebensform? Speed Dating oder Familienglück? Happy Hour oder Grillen im Garten? Theater oder Schützenfest? Saubere Landluft oder verräucherte Szenekneipen? Muss man sich überhaupt entscheiden? Oder kann man vielleicht beides unter einem Hut bringen? Und: Beneidet man am Ende gar das Leben, das der andere führt? Wird einem die Vorliebe für die Stadt oder das Dorf in die Wiege gelegt? Was treibt einen Menschen zu der Entscheidung einer dieser beiden Lebensformen den Vorzug zu geben? Fragen über Fragen.

Holger Reichard und Karsten Weyershausen glauben die Antworten zu kennen: Der eine lebt als bekennendes Landei mit Frau, Kind und Katze in einem Haus auf dem Dorf, der andere als Stadtneurotiker zur Miete. Beide haben sich über das ideale Leben ihre Gedanken gemacht und berichten vom Lieben und Leiden zwischen Kühen und Kohlenmonoxid. Und beide nehmen für sich in Anspruch, mehr oder weniger so zu leben, wie sie es immer wollten, frei nach Sokrates: »Viel wichtiger als leben, ist es gut zu leben«.

Auftritte u.a.: 16.07.2016: Helmstedt – Pferdestall (Best-of-Lesung) | 15.03.2016: Wolfenbüttel – Lindenhalle (Tag des Ehrenamts 2016) | 07.02.2016: Wolfsburg – Café Schrill (Literatur im Café) | 22.09.15: Wolfsburg – Alvar-Aaltohaus (Zentralbibliothek) | 12.09.15: Helmstedt – Kulturnacht | 04.09.15: Bremen – Rauchs Café & Bar | 10.07.15: Braunschweig – Gemeindehaus St. Marienkirche | 04.06.15: Braunschweig – Die Vita-Mine | 13.09.14: Braunschweig – Kleines Haus Staatstheater (U22)


klimakterium_buehneKerle im Klimakterium

Wenn Männer in die Wechseljahre kommen und Frauen nichts zu lachen haben – ein amüsanter Erfahrungsbericht für Midlife-Crisis-geprüfte Männer und ihre Frauen!

Karsten Weyershausen und Holger Reichard bringen zusammen über 90 Jahre auf die Bühne und befinden sich damit unübersehbar im Klimakterium. Ein Wort, das nicht nur so klingt, als habe es mit Dinosauriern zu tun. Es bedarf schon archäologischer Fähigkeiten, um im Menschzeitalter des Klimakteriums Spuren der Jugend zu finden. Doch ein Blick auf das, was sich in den tieferen Sedimenten abgelagert hat, lohnt sich. Denn wer seine Jugend in den Siebzigern und Achtzigern verbracht hat und heute noch zu leben glaubt, hat einiges durchgemacht.

»Kerle im Klimakterium« ist eine witzige und selbstironische Bestandsaufnahme, die sich mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dieser Generation auseinandersetzt. Sie liefert allen Männern jenseits der 40 gute Gründe, nicht gleich aus dem Fenster zu springen, nur weil das Glas auf einmal halb leer zu sein scheint. Und allen Frauen hilft sie, nicht zu verzweifeln, bloß weil ER in die Wechseljahre gekommen ist.

Auftritte u.a.: 17.06.15: Magdeburg – Stadtbibliothek | 13.12.14: Iserlohn – Literaturhotel Franzosenhohl | 17.01.14: Griesheim – Stadtbücherei | 26.09.13: Wolfenbüttel – Lesestudio BIZ/WF | 14.09.13: Helmstedt – Kulturnacht | 29.01.13: Wolfsburg – Alvar-Aaltohaus (Zentralbibliothek) | 09.01.13: Hannnover – Team Nordstadtbraut | 01.12.12: Nürnberg – Kulturladen Röthenbach | 24.11.12: Bremen – Rauchs Café & Bar | 08.11.12: Braunschweig – Zum gemütlichen Pattkopp | 15.09.12: Braunschweig – Kleines Haus Staatstheater (U22)


111gruende_buehne111 Gründe

Es gibt 111 Gründe, erwachsen zu werden. Ist es wirklich so schlimm, erwachsen zu werden? Ein Leben als großes Kind bringt nämlich auch einige Nachteile mit sich. Besonders für die Mitmenschen. In seinem Buch liefert der Cartoonist und Autor Karsten Weyershausen allen, die vom Peter-Pan-Syndrom befallen sind, 111 Gründe, erwachsen zu werden. Seine Erkenntnisse hat er in jahrelangen ebenso leidvollen wie komischen Selbstversuchen gewonnen. Das Vorurteil, dass Erwachsene langweilig sind, widerlegt der Autor nachhaltig. Er kuriert alle, die trotzig an der ewigen Kindheit festhalten, und zeigt: Das Leben ist nur spannend, wenn alles in Bewegung bleibt.

Und es gibt 111 Gründe, sich selbst zu lieben. Der Autor Holger Reichard hat in seinem Buch 111 Gründe gefunden, sich selbst zu lieben. Er beschäftigt sich mit der Frage, in welchen Bereichen die Selbstliebe eine Rolle spielt. Seine Erkenntnis: in allen! Ob in Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft, in Philosophie, Kunst und Kultur, im Beruf und im zwischenmenschlichen Bereich – ohne Selbstliebe würde sich die Welt nicht mehr drehen. In einem unterhaltsamen und kenntnisreichen Streifzug durch diese Bereiche beleuchtet der Autor die Facetten der Selbstliebe. Er zeigt auf, warum man ruhig öfter mal in den Spiegel schauen und sich selbst toll finden sollte, und lädt ein zu einer Romanze mit sich selbst.

Auftritte u.a.: 01.06.11: Helmstedt – St. Christophorus | 17.03.11: Braunschweig – Bücherei Wenden | 28.08.10: Braunschweig – Kleines Haus Staatstheater (U22) | 12.12.09: Köln – Kulturbunker | 05.12.09: Bremen – Rauchs Café & Bar | 12.09.09: Helmstedt – Stettiner Hof

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